Versengold

Frohsinn Songtext / Lyric


Versengold - Frohsinn Songtext


Es sprach einst ein Fremder im Schankhaus am Markt

Von Weisheit und seinen Geschichten

Volke vernahm es und hat schnell gefragt

Die Not und die Sorge zu schlichten

So hört – sprach der Fremde dem Volk ins Gesicht

Das Glück hier wird nicht länger schlafen

Hört liebe Freunde und fürchtet euch nicht

Denn Frohsinn ist nicht zu bestrafen

Knallt auch die Peitsche vom Markte daher

Zu knechten den Schalke am Pranger

Wappnet euch nicht für solch Unsinn daher

Verweilt baldig nur auf Tod's Anger

Nein – lacht lieber Freunde dem Schmerz ins Gesicht

Um Sünde und Schand zu entlarven

Lacht – liebe Freunde und fürchtet euch nicht

Denn Frohsinn ist nicht zu bestrafen

Kommt setzt euch nieder ihr Brüder und Schwestern

Zu feiern von Morgen von Heut und von Gestern

Singt eure Lieder vom Lachen und Frönen

Lasst uns das Leben mit Frohsinn verhöhnen

Kommt auch der Büttel mit finsterer Mien'

Zu schlagen nach seinem Gelüste

Solltet ihr euch keiner Kräfte bedien'

Verschmäht doch sonst seiner Frau Brüste

Nein – lacht lieber Freunde dem Kerl ins Gesicht

Auf Büttel auf Pfaff und auf Grafen

Lacht – liebe Freunde und fürchtet euch nicht

Denn Frohsinn ist nicht zu bestrafen

Kommt setzt euch nieder ihr Brüder und Schwestern

Zu feiern von Morgen von Heut und von Gestern

Singt eure Lieder vom Lachen und Frönen

Lasst uns das Leben mit Frohsinn verhöhnen

Und werdet ihr wieder zur Kasse geführt

Zu leeren den Rest eurer Taschen

So werdet bloß nicht mehr zum Fluchen verführt

Könnt sonst Marktes Dreck von euch waschen

Nein – lacht lieber Freunde dem Gold ins Gesicht

Wer Steuern treibt – treibt's auch mit Schafen

Lacht liebe Freunde und fürchtet euch nicht

Denn Frohsinn ist nicht zu bestrafen

Kommt setzt euch nieder ihr Brüder und Schwestern

Zu feiern von Morgen von Heut und von Gestern

Singt eure Lieder vom Lachen und Frönen

Lasst uns das Leben mit Frohsinn verhöhnen

So sprach einst ein Fremder im Schankhaus das Wort

Den Bürgern und Bauern zu raten

Ein Büttel der's hörte bracht ihn bald hinfort

Zu Richtplatz und Grafen's Soldaten

Nein – schrie der Fremde der Axt ins Gesicht

Beim König beim Fürsten beim Grafen

Lachend verschrien wir ihn – Fürchte dich nicht!

Denn Frohsinn ist nicht zu bestrafen

Kommt setzt euch nieder ihr Brüder und Schwestern

Zu feiern von Morgen von Heut und von Gestern

Singt eure Lieder vom Lachen und Frönen

Lasst uns das Leben mit Frohsinn verhöhnen

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