Amewu

Abschied Songtext / Lyric


Amewu - Abschied Songtext


Amewu
Abschied Lyrics

[Phase:]
Ende März 2012, Ich kann den Tag noch genau sehen
Gestiken, Lichter, all die Gesichter, all deine Blicke - immer noch sichtbar
Sie sagen irgendwann wird die Wut in dir vergehen
Und in vielen vielen Jahren wirst du nichts mehr davon sehen
Das sind leider nur Phrasen, die sie dir sagen, weil sie dich tragen
Wollen aber nicht können, weil sie nicht sehen, wie es dir geht
Die Last deiner Worte auf meinen Schultern zu schwer
Die Erinnerung an dein Lachen, Wodka Pullen zu leer
Ich schieße mich ab, wieder am Schnaps, wieder bei Nacht draußen
Bilder von dir, du bist nicht hier, Wort auf Papier laufen
Ich gucke noch heute bei Facebook nach Texten
Nach irgendwelchen Bedeutungen, die in deinen Worten versteckt
Sind, aber nicht sind, klar war ich blind, sah nur das Kind
Gefahr in dir drin, Wahrheit zerrinnt, Jahre dahin, Zahnrad im Wind
Und du hast mir vorgelesen nachts aus einem Kinderbuch
Du hast mein Hirn beruhigt - heut' färbt es sich in blinde Wut
Du hast mich angeschrieben, angecalled, angeskyped, telefoniert
Ich hab dich weggedrückt und weggeschoben, weggehalten und ignoriert
Und als du dich entschlossen hast zu gehen schrieb ich Diplom
Und als du mich gebraucht hast, sagt ich keinen... [Refrain:]
Wie viele sind noch da und wie viele sind gegangen?
Leb in Frieden mit denen die du liebst, hilf ihnen wo du kannst
Wenn die Reise nah ist, dann weich nicht von ihrer Seite
Und reist einer ohne Abschied dann begleite ihm im Geiste

Wie viele sind noch da und wie viele sind gegangen?
Leb in Frieden mit denen die du liebst, hilf ihnen wo du kannst
Wenn die Reise nah ist, dann weich nicht von ihrer Seite
Und reist eine ohne Abschied dann begleite sie im Geiste

[Amewu:]
Viele meinen wir sind frei und all die Zwänge halten uns nicht mehr fest
Sobald der Atem stoppt und das Leuchten unseren Blick verlässt
Ich denke, dass jeder selbst entscheidet, was ihn danach erwartet
Ob er in himmlische Reiche eintritt oder rein gar nichts da ist
Ob er die Feuer der Höllen sieht oder das kalte Schwarz des Hades
Illusionen der Wahrheit bei denen alles und gar nichts wahr ist
Ob man an der Erde festhängt oder die Sphäre wechselt
Oder mit Absicht da bleibt, weil man ne Aufgabe hat und das Herz nicht weg will
Ob man vergisst, erinnert, zerbricht und wimmert und weiter leidet
Oder das Licht erblickt und mit dem Blick dann weiter schreitet
Und während ich am Leben bin und dabei den Tod beschreibe
Frag ich mich, gibt es so vieles, das die beiden unterscheidet.

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